NADJA NOLTE


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INFO
Nadja studiert Systemdesign an der Kunsthochschule Kassel und arbeitet zur Zeit an ihrer Diplomarbeit. Sie ist Mitgründerin des BIOLAB und der fermentier.bar. Sie bewegt sich gestalterisch forschend durch  Studium, Projekte und Praktika und erwirbt dabei Expertise im Umgang mit Teamarbeit und Projektmanagement, Produktdesign und biologischen Wachstumsprozessen. Hä? Schreibt ihr eine Mail!

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ARBEIT - 2019

CleanLabTeams’ Crazy Projects

Ausführliche Projektbeschreibungen und -ergebnisse auf der Website von Mediamatic Biotoop.
︎ Nadja ist  in dieser Zeit  Projektmanagerin und  Designforscherin im Clean Lab


Das Clean Lab Team bei Mediamatic, Sommer 2019
Foto:  Elizabeth Vasilyeva



“The Clean Lab at Mediamatic Biotoop offers a well-equipped workspace to facilitate the growing requirements of designers and artists who want to expand their work into biological fabrication.”

Projekte
︎ Balanophagy (Click! Extra Page)
︎Tofu und Okara Tempeh
︎ Resomation von Myzel
︎ Fermente


︎Tofu und Okara Tempeh


Die Sojabohne ist im unverarbeiteten Zustand nahezu unverdaubar für den menschlichen Körper. Durch die Verarbeitung zu Tofu und/oder Tempeh kommen wir zum Glück an die wertvollen Proteine. Großartig, dass die Überreste der Tofu Produktion (Okara) direkt zu Tempeh weiterverarbeitet werden können! Hier gehts zum ausführlichen Tofu und hier zum ausführlichen Tempeh Rezept.


Fotos: Filippo Iannone



︎Resomation von Myzel


Könnten Totenhemder aus Pilzmyzel sein? Zunächst eine komische Frage aber die Erklärung folgt: Resomation oder auch (alkalische Hydrolyse) ist eine alternative Bestattungsmethode, bei der der tote Körper in Lauge aufgelöst wird. Dieser Prozess ist um einiges nachhaltiger als die traditionellen Methoden. Allerdings lösen sich pflanzliche Fasern nicht in Lauge auf.
Wir wollen deswegen herausfinden, ob sich Myzel verschiedener Pilzarten in Lauge auflöst. Ergebnis: Nein! Der Versuch wars trotzdem (wirklich) wert.



Fotos: Elizabeth Vasilyeva


︎Fermente


Zusammen mit den Chef’s von Mediamatic’s angeschlossenes veganem Restaurant, Mediamatic Eten haben wir Fermente für dessen Menü entwickelt. Von normal bis ziemlich abgefahren war alles dabei: Kimchi, fermentierte Äpfel, Birnen und Chilis (so scharf, dass Chef Mikkel sie nicht verwenden konnte) und z.B. fermentierte Sechuan Buttons. 
Für das Pop-Up Dinner mit Chef Mikkel entwickeln wir einen Rote Beete Kvass als Willkommensgetränk:

1 kg Rote Bete
1 L Wasser
10 g Salz
1 Zweig Rosmarin
1 TL Fenchelsamen
︎ 14 Tage fermentieren
Finales Getränk:

1/3 Rote Bete Kvass
2/3 Sprudel
1 Eiswürfel





Fotos: Anne Lakeman


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